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Dez
14

Wieder ein Jahr rum

Wie die Zeit vergeht… schon wieder ist ein Jahr rum. Sportlich war das für mich eher ein ruhiges, gesundheitlich ein eher unruhiges Jahr. Leider habe ich die vollen Aktivitäten ziemlich herunterfahren müssen, da bei mir alles ein wenig durcheinander geraten ist. Zudem habe ich durch das – mittlerweile fast fünf Monate – Nichtrauchen, so dermaßen an Gewicht zugelegt, dass ich mich dafür schon echt schäme. Aber das ist nun mal der Preis. Hinfallen ist keine Schande, liegen bleiben schon und da liegen bleiben nicht mein Ding ist, werde ich mich einfach aufrappeln und wieder von Vorne beginnen. Das alte Jahr soll jetzt erst mal zu Ende gehen, war ein nicht so dolles Jahr für mich in jeder Hinsicht und im neuen Jahr starte ich wieder neu durch. „Same procedure as every year“ heißt es doch so schön, wie wahr wie wahr.
Ich werde weiter berichten.

Nov
08

Ich feiere heute meinen 100sten!

Natürlich feiere ich nicht meinen 100sten Geburtstag heute. Obwohl, mein Körper fühlt sich schon fast so alt an. Alles ist total aus den Fugen geraten, seit ich mit der Qualmerei aufgehört habe – und heute sind es genau 100 Tage. Nach meinen Berechnungen sind das 500 gesparte Euro, 1000 nicht gerauchte Kippen und gefühlte 25 zugenommene Kilo über die ich mehr als todunglücklich bin. Doch trotz dem ich mich sportlich und kulinarisch abrackere tut sich gar nichts. Also heißt es weiterhin die Zähne zusammenbeißen und lächeln…es könnte schlimmer kommen.

Sep
27

Der Zumba-Gott ist mit mir

Wer sich ab und an durch das Fernsehprogramm zappt ist sicherlich schon einmal bei der Werbung dieser super-duper neuen trendigen Sportart namens “Zumba” hängengeblieben. Dauerlächelnde bunt angezogene Menschen mit Waschbrettbauch bewegen sich fröhlich frei zu lateinamerikanischen Klängen, alles schaut easy und sooo locker aus – die Realität allerdings nicht ganz so. 30 mehr oder weniger mit Problemzonen bestückte Damen – ich zähle mich da auch dazu – in Sportklamotten, mit hochgezurrten Haaren und Wasserflaschen sowie Handtuch bepackt, stehen im Saal des Zumba-Studios und warten auf den Trainer. Die Luft steht, es ist heiß, weil schon kurz zuvor eine Gruppe “gezumbat” hat. Dann kommt der Trainer, jung, dynamisch und mit seinen blonden Haaren und blauen Augen eher weniger ein lateinamerikanischer Don José, aber dennoch sehr beweglich. Ummz…ummz…ummz, laute Musik und ich hüpfe irgendwie mit. Alle steppen nach rechts, ich nach links, mit den Armen schlage ich meine Nachbarin und im rechten Fuß habe ich einen Krampf. Puh, erstes Lied vorbei, wir lernen neue Schritte. Okay, die sind nicht so schwierig – zumindest bis die Musik anfängt, denn dann dann wird das Gelernte umgesetzt in vierfacher Geschwindigkeit (Merengue war mir schon in meinem Dom-Rep-Urlaub suspekt). Die Stunde geht sehr schnell rum, ich bin ziemlich ausgepowert, konnte konditionell aber ganz gut mithalten (hatte heute meinen 58. rauchfreien Tag) und auch wenn ich Koordinationsprobleme hoch zehn hatte, hat es mir doch viel Spaß gemacht. Nächste Woche gehe ich wieder hin.

Sep
01

Ein großer Schritt – fatale Nebenwirkungen

Dieser Sommer hatte es wirklich in sich. Dank der großen Hitzeperioden mit samt der immensen Schwüle, hat mir das Training nicht so viel Spaß, dafür aber jeden Menge Mühe bereitet. Geschwollene Gliedmaßen und Kreislaufprobleme verleiden mir seit Wochen das Laufen. Hinzu kommt, dass ich einen großen Schritt gewagt und mich zur Raucherentwöhnung entschlossen habe. Hat soweit auch sehr gut geklappt und ich darf heute sagen, dass ich einen ganzen Monat durchgehalten habe. Mal vom gesparten Geld abgesehen, kann ich besser atmen und mein leidiger Husten ist gänzlich verschwunden. Die fatalen Nebenwirkungen sind allerdings, dass ich gerade auseinander gehe wie ein Hefekuchen. Darüber bin ich todunglücklich und ich fühle mich auch gerade nicht besonders wohl in meiner Haut. Ich muss was tun dagegen, momentan fehlt mir noch ein wenig der Elan. Seufz……

Jul
10

Roth hatte Spaß – ich auch

Meine Güte, was für ein Tag. Nichtsahnend, was auf mich zukommen würde, sind wir Samstagfrüh Richtung Roth zum Junior-Challenge gefahren.Viele Leute waren schon da und zwischen Eltern, Kindern und Fahrrädern herrschte Aufregung pur.
Kurz darauf lernte ich dann meine Teamkollegen kennen. Lustig, dass wir alle den gleichen Namen haben (Andrea, Andrea und Andreas) . Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir uns das „A-Team“ genannt, so starten wir aber als „Lauf10-Family.
Da die beiden anderen ebenfalls wie ich spontan eingesprungen sind, hatte natürlich keiner von uns eine Ahnung, wie so ein Triathlon ablaufen würde. Zum Glück hatten die Veranstalter dann eine große Besprechung einberufen, bei der alles noch einmal genau erklärt wurde – sehr genau, denn mich hat das Ganze noch mehr verwirrt, wegen der vielen Regeln, die es einzuhalten gilt.
Auf einer Liste finde ich meine Startbahn und die Aufregung stellt sich dann auch allmählich ein. Um 10.45 Uhr dürfen wir dann endlich ins Wasser. Ich hatte vorher schon einmal den Beckenrand inspiziert. Gott sei Dank der Rand ist wesentlich niedriger als im Freibad, saublöde, der Rand ist aus Metall und hat oben eine Kante, die schräg zum Wasser abfällt. Wie sollte ich denn da bloß rüber kommen?
Ein wenig Einschwimmen und dann wurde auch schon der Countdown rückwärts runtergezählt. Wir sind jeweils zu dritt in einer Bahn. Meine Mitschwimmer, zwei Kinder. Dann der Startschuss und los gehts. Ich komme gut weg und ziehe bei „Eye of the tiger“ von Survivor meine vier Bahnen.
Die Kids habe ich längst hinter mich gelassen und ich habe ein gutes Gefühl. Dann die letzte Bahn. Einer der Kleinen schießt an mir vorbei – ich hab ihn gelassen, weil ich schon groß bin und für mich dabei sein das Wichtigste ist. Und dann der Moment, wo ich aus dem Wasser raus sollte…wie gesagt sollte. Erster Versuch, ich komme nicht über diesen abgeschrägten Rand. Also noch mal… und ich sehe mich schon wieder ins Wasser zurück gleiten, also mit letzter Kraft rüber über das blöde Ding und auf den Rücken gerollt. Ich muss nicht beschreiben, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Jedenfalls nicht wie die kleine Meerjungfrau, sondern eher wie Antje das dicke Walross vom NDR-Fernsehen. Dann auf die Beine und los rennen. Hunderte von Menschen schauen mir zu, ich spüre nur wie mein Busen in meinem Badeanzug keinen Halt findet und irgendwo herum hüpft. Zudem wird das Rennen von Moderatoren kommentiert und ich höre aus gefühlten 200 Lautsprechern meinen Namen und den Begriff „Schwerkraft“. Na toll, ich mache mich zum Larry und die anderen haben ihren Spaß.
Keine Ahnung, wie ich nach der schnellen Schwimmerei auch noch schnell laufen kann, aber ich schaffe es. Andreas steht schon im Wechselbereich. Schnell den Transponder wechseln und ich habe es geschafft.
Im Zielbereich empfangen wir unsere Läuferin Andrea und rennen so schnell wie wir können über die Ziellinie. We are triathlon!
Es dauert noch lange, bis wir die Ergebnisse bekommen und freuen uns wie die Schneekönige: Platz 10 von 46 – das ist eine Leistung. Leider ist die Freude nur von kurzer Dauer, denn in der Wertung hat sich ein Fehler eingeschlichen und so rutschen wir auf Platz 33 ab. Meine Zeit ist nicht so dolle, 6.24 min., meine Walross-Einlage hat mich zu viel Zeit gekostet. Trotzdem sind wir mächtig stolz und es macht sich ein Gefühl von Erleichterung und Freude breit.
Später kommt dann noch die Koryphäre der Triathleten, Faris Al Sultan zu uns. Der Mann ist Triathlon -Weltmeister und bei Wettkämpfen in der ganzen Welt unter den Besten.
So allmählich neigt sich die Veranstaltung dann dem Ende zu und ich muss lächeln, denn ich habe Blut geleckt. Mir hat das Ganze unheimlich viel Spaß gemacht und ich weiß, ich kann das noch besser, denn Schwimmen trainiert hatte ich eigentlich so gut wie gar nicht. Und ich weiß, dass ich im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder dabei sein werde.

Jul
08

Ein Drittel Triathlon

Jetzt laufe ich nicht nur, ich schwimme auch – als Ersatzfrau beim Junior Challenge in Roth an diesem Wochenende. Schwimmen macht mir Spaß und ganz flott bin ich auch, also warum nicht? Einziges Problem ist nur: wie aus dem Wasser kommen, wenn ich meine Einheit geschwommen bin? Die Leiter hochsteigen ist bei einem Wettkampf natürlich drin, also am Rand hochstemmen und raus aus dem Nass. Wenn das mal nur so einfach wäre, denn der Rand ist ganz schön hoch.

Also nach der Arbeit ins Freibad gedüst, geschwommen und dann aus dem Becken hochstemmen geübt. Ich glaube, dass diverse andere Badegäste an diesem Abend gedacht haben, da ist eine Bekloppte unterwegs. Auf den Rand zu steuern und wupps nach oben…nicht geschafft, also noch mal ein paar Meter weg vom Rand…wieder drauf zugesteuert …Versuch Nummer zwei. Nach zehn Versuchen hatte ich Gummiarme und zwei Mal erfolgreich auf dem Beckenrand gesessen. Na das kann ja heiter werden in Roth.

Mai
09

Wunderprächtig

Es gibt eigentlich nicht viel Neues zu berichten. Es läuft sozusagen und das recht flott.

Laufe nur kurze Strecken, dafür aber drei Mal die Woche und wenn ich diesen kleinen fiesen Schweinehund noch überwältigen kann, will ich das Training auf vier bis fünf Mal die Woche steigern – zumindest über den Sommer hinweg. Sehr große Ziele habe ich ja in diesem Jahr nicht, aber ich wünsche mir beim Stadtlauf am 3. Oktober schneller als in Antalya zu laufen und wenn es nur eine Minute ist. Daran arbeiten wir jetzt. Zudem sollte ich noch anderweitig sporteln, mal schauen, ob ich schwimmen noch mit einbauen kann. Würde meinem Rücken ja ganz gut tun.

Und ich brauche neue Laufschuhe, meine haben schon ganz schön viele Kilometer drauf. Muss ich aber noch ein bisserl warten- sind ja nicht gerade billig die Teile.

Mrz
07

Gegen den Wind – Ich hab noch Gras an meinen Schuhen – Ziel erreicht – oder die längste Überschrift, die ich hier je hatte.

Gerade habe ich meine Laufschuhe aus der Waschmaschine geholt und kaum zu glauben, so richtig sauber habe ich sie immer noch nicht bekommen. Voller Dreck und Grashalme. Der Matsch, war aber auch zu heftig gewesen in der Türkei.

Matsch in der Türkei? Jawoll, in der Türkei kann es richtig schön doll regnen, den Beweis lieferte ja schon Noah mit seiner Arche, die ja auch auf dem Berg Ararat – bekanntlich liegt der in der Türkei – gelandet sein soll.

Aber von vorne….

Mit einen Trupp von über 40 Mann sind wir mit Never Walk Alone in die Türkei zum Runtalya 2011 geflogen. Zur Begrüßung gab es strahlenden Sonnenschein und Werte um die 20 Grad. Zumindest so schön, dass man sich in Badebekleidung an den Strand legen konnte.Herrlich nach diesem kalten Winter in Deutschland.

Am Lauftag sah die Sache schon ganz anders aus. Dicke Wolken ziehen am Himmel vorbei und irgendwann sagt wer, dass es gerade geregnet hätte. Na ja, ich bin froh,. Dass es an diesem Sonntag nicht so sonnig ist, denn der Start findet erst um 10.30 Uhr statt und in der Mittagshitze zu laufen, wäre nicht so mein Ding.

Die Marathon- und 10 km-Läufer werden schon um halb 8 vom Hotel abgeholt. Wir Halbmarathonläufer haben noch Zeit bis um neun. Der Bus ist über pünktlich da und wir fahren zum Startpunkt, der ca. eine halbe Stunde entfernt ist. Plötzlich sintflutartige Regenfälle und völlig überschwemmte Straßen, das kann ja heiter werden. Zwar haben wir bei der Startunterlagenausgabe Rucksäcke mit blauen Regenumhängen bekommen, letzteren habe ich natürlich wohlweislich im Hotel liegen lassen. Außer einem T-Shirt, einer dünnen Jacke und einem Stoff-Cap habe ich nichts dabei.

Am Startpunkt angekommen, bleiben alle im Bus sitzen, weil es schüttet wie aus Eimern. Ich muss an die anderen denken, die sich mittlerweile seit einer halben Stunde auf der Strecke befinden. Die Armen. Endlich lässt der Regen nach. Allerdings ist es gar nicht so leicht zu laufen, da sich auf dem ganzen Platz riesige tiefe Pfützen gebildet haben. Es ist zwar kühl, aber auszuhalten. Tapfer gebe ich sogar meine Jacke ab.

Im Startbereich ist gute Stimmung. Weil es jetzt doch etwas frisch ist fangen alle an zu zur lauten Musik zu tanzen – auch wir. Ich bin relativ entspannt, mein Puls ist niedrig, ich fühle mich fit. Ich wünsche mir unter drei Stunden zu laufen, im besten Fall meine Zeit vom Stadtlauf 2009 zu toppen, aber mal schauen.

Der Start verzögert sich, wir hopsen auf der Stelle.Dann der Startschuss.

Weil sich genau auf der Startlinie eine riesige Pfütze befindet wird es etwas eng, weil alle links daran vorbei laufen müssen., aber dann geht es los. Ich lasse alle laufen, fange langsam an und finde, dass es echt gut geht.

Ein bisschen geht es im Zickzack, weil auf der Straße immer noch Pfützen sind, ansonsten einfach gerade aus. Die Strecke führt zunächst durch die Innenstadt. An der Strecke sind nicht viele Leute, liegt wohl auch am Wetter. Einige Senioren-Urlauber-Gruppen aus Deutschland feuern uns an, aber das war es dann auch schon. Ich laufe und laufe und es geht echt gut. Bei 5 km ist die erste Verpflegungsstelle, an der es Wasserflaschen gibt. Das mit den Flaschen ist etwas umständlich, weil ja doch in so einer Flasche ein halber Liter Wasser ist. Ein paar Schlucke und dann landet die Flasche auf der Straße. Schade ums Wasser und blöd wegen des vielen Plastiks.

Und dann geht es los mit dem Wind. Der Wind ist so heftig, dass sich mein T-Shirt auf bläht, ich mein Cap festhalten muss und ich kaum vorwärts komme. Das Laufen wird anstrengend und dann fängt auch noch eine schöne lange Steigung an. Dieses Mal habe ich meinen Mp3 Player dabei. Ich pfriemele mir die Kopfhörer in die Ohren und beschließe den Berg hoch zu walken. Das Dumme ist nur, dass ich die Musik kaum hören kann so pfeift es mir um die Ohren. Egal, ich fühle mich gut und im Stechschritt geht es bei Windstärke 12 hoch. Im Kopf habe ich, dass bei 10 km der Wendepunkt der Strecke sein muss. Aber er kommt und kommt nicht. Inzwischen kommt mir schon die Laufspitze wieder entgegen. Mann, haben die ein Tempo drauf. Dann kommen auch die ersten Leute von uns entgegen und rufen mir zu, dass es nicht mehr weit ist bis zum Wendepunkt. Aber wo ist dieser blöde Wendepunkt? Ich kämpfe mich immer noch den Berg hoch und gegen den Wind, der mir inzwischen wahrscheinlich jede Falte aus dem Gesicht geblasen hat.

Ich hatte mir vorgenommen, nicht auf die Uhr zu schauen und tue es doch, 1:26, das kann doch nicht sein. So lange brauche ich doch für 10 km gar nicht. Es geht in ein Wohngebiet voller Hochhäuser. Außer den Läufern ist kaum ein Mensch auf der Straße (da lobe ich mir doch die Fürther, die beim Metropolmarathon sogar am Fenster sitzen und zuschauen). Um die Ecke, um die nächste Ecke und da, endlich, ist der Wendepunkt. Jippieh.

Ich drehe und es geht zurück. Theoretisch müsste es jetzt bergab gehen und ich Rückenwind haben. Theoretisch. Es geht zwar bergab, aber der Wind ist immer noch heftig. Ich bin – für meine Zwecke – ganz gut in der Zeit und will diese beibehalten. Ich habe keine Ahnung, bei wie viel km ich bin. Dann ein Schild, noch 2,1 km. Meine Füße brennen. Ich liefere mir mit ein paar Läufern ein Rennen. Entweder überhole ich und sie überholen mich wieder, so geht das hin und her. Diese letzten 2 km ziehen sich wie Kaugummi. Mir ist heiß und ich habe Rücken- und Kopfschmerzen. Liegt wohl daran, dass ich mich beim gegen den Wind laufen völlig verkrampft habe. Jetzt nur noch ins Ziel. Aber ich sehe das Atatürk-Stadion nicht. Ich mag nicht mehr laufen, außerdem habe ich Hunger. Da steht Bernhard an der Strecke um mich abzuholen. Das gibt wieder Antrieb.

Eine Straße noch und ich sehe das Stadion. Ernst steht auch an der Strecke und ruft mir zu, ich soll aufpassen wegen des Matsches und schon bin ich drin in der Pampe. Der Zieleinlauf ist aufgeweicht ohne Ende und macht das Laufen wirklich schwierig, aber ich renne oder besser hüpfe ins Ziel, winke fürs Foto – geschafft!! Und ich bin happy, habe mein Ziel mit unter drei Stunden erreicht und fühle mich echt gut. Ich bekomme meine Medaille umgehängt, eine Breze in die Hand gedrückt und schon geht es Richtung Bus. Lieb, dass so viele noch auf mich gewartet haben, aber jetzt wollen doch alle schnell unter die Dusche. Ich lächle, weil ich stolz auf mich bin. Wie habe ich doch die Wochen davor gehadert mit mir und mit dem Laufen, jetzt ist es so gut gegangen, ich habe meinen ersten außer europäischen Lauf gefinished und mir neue Ziele gesetzt.

Aber jetzt mache ich erst mal ein paar Tage Pause, bis meine Laufschuhe wieder richtig trocken sind.

Feb
11

Formtief

Noch knapp drei Wochen dann geht es gen Süden nach Antalya. Die Woche sind meine Flugtickets gekommen. So richtig „urlaubig“ ist mir noch gar nicht zu Mute, liegt wohl auch am miesen heimatlichen Wetter und meinem derzeit katastrophalen Fitness-Zustand.  Habe trotz regelmäßiger Trainingseinheiten, das Gefühl, als würde ich wie ein mit Wasser gefüllter Ballon durch die Gegend laufen. Meine Pulswerte sind eigentlich recht gut, aber meine Beine mögen das Laufen derzeit so überhaupt nicht. Ab diesem Wochenende steigern wir das Training und beginnen mit 16 km. Habe momentan keinen Plan, wie ich einen Halbmarathon bewältigen soll, werde aber die drei Wochen noch ausgiebig nutzen um wenigstens einigermaßen in Form zu kommen, ausreichend zu schlafen (was zur Zeit auch nicht klappt) und mich gesund zu Ernähren.

Meine Marathon-Pläne für Prag im Mai, habe ich erst mal auf Eis gelegt. Die Zeit bis dahin ist einfach zu kurz. Heißt aber nicht, dass ich mein Ziel an den Nagel gehängt habe, nur eben ein wenig verschoben. Wenn ich die 42 km noch mal angehe, möchte ich richtig gut vorbereitet sein. Kommt Zeit, kommen Kilometer oder so ähnlich.

Dez
07

A, B, C…da laufe ich im Schnee

Es gibt nicht viel Neues zu berichten, deshalb habe ich auch schon länger nichts mehr eingetragen.

Über Franken liegt eine siffige Schneedecke, welche das Laufen momentan etwas erschwert, trotzdem bin ich so oft wie möglich dabei. und auch relativ fit. Es gibt kein schlechtes Wetter – nur die falsche Kleidung, also düse ich wie ein Michelin-Männchen morgens um 6 durch den Reichswald.

Habe mich zum Silvesterlauf angemeldet, auch da nur für die 5 Kilometer. Reicht mir erst mal. Ab Januar geht es dann wieder mit dem Sonntagstraining los, also mal 3 bis 4 Stunden am Stück…meine armen Knochen. Aber es sind dann nur noch Wochen bis Antalya und da muss ich erst mal durch.

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